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Stundensatz als Handwerker berechnen — so geht's richtig

Viele Handwerker verlangen zu wenig, weil sie nur den Lohn rechnen. Dein Stundensatz muss aber alle Betriebskosten decken — sonst arbeitest du drauf.

Die drei Bausteine

Ein tragfähiger Stundensatz besteht aus: 1) deinen gesamten Jahreskosten (Unternehmerlohn oder Gehalt, Fahrzeug, Werkzeug, Miete, Versicherung, Büro), 2) den tatsächlich verrechenbaren („produktiven") Stunden und 3) einem Gewinnaufschlag.

Der häufigste Fehler: produktive Stunden

Ein Jahr hat rund 1.760 Arbeitsstunden — aber davon sind nie alle verrechenbar. Urlaub, Krankheit, Weiterbildung, Angebote schreiben, Fahrten und Leerlauf gehen ab. Realistisch bleiben oft nur 1.400–1.600 produktive Stunden. Rechnest du mit 1.760, ist dein Satz automatisch zu niedrig.

Beispiel

Jahreskosten 60.000 €, produktive Stunden 1.500 → kostendeckend sind 40 €/Std. Mit 15 % Gewinn ergibt das einen Stundensatz von 46 €/Std netto. Darunter arbeitest du ohne Puffer für Investitionen oder schlechte Zeiten.

💡 Genau statt geschätzt: Unsere Excel-Vorlage rechnet den Stundensatz mit Vollkosten und Nachkalkulation.
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